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Doppelte Mutterfreuden

Stillen vermindert das Brustkrebsrisiko

Nr. 33 | 25.09.2000 | von (And/Ko)

Stillen trägt zu einer Verringerung des Brustkrebsrisikos bei. Dies fand Privatdozentin Dr. Jenny Chang-Claude, Abteilung Klinische Epidemiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums, in Zusammenarbeit mit Forschern der Universitäten Heidelberg, Freiburg und Kiel in einer Studie mit 706 Brustkrebspatientinnen und 1381 gesunden Kontrollpersonen heraus.

In einem kürzlich erschienenen Artikel der Zeitschrift Cancer, Causes & Control* beschreibt die Epidemiologin, dass bei den untersuchten Frauen, die jemals ein Kind geboren haben, eine Gesamtstillzeit von sieben bis zwölf Monaten das Brustkrebsrisiko um 14 Prozent verringerte; bei einer Stillzeit von 13 bis 24 Monaten sank das Risiko sogar um bis zu 42 Prozent. Lag die Stillzeit jedoch über zwei Jahren, wurde nur noch eine geringere Senkung des Risikos beobachtet. Weiterhin kam Chang-Claude zu dem Ergebnis, dass die gesamte Zeit, während der eine Frau stillt, von größerer Bedeutung ist als die Anzahl der gestillten Kinder. Bei Frauen, deren Alter während des ersten Stillens über 25 Jahren lag, war die Risikominderung deutlicher sichtbar als bei jüngeren Frauen.
Mütter haben also die Möglichkeit, durch die Dauer der Stillzeit das Brustkrebsrisiko selbst zu beeinflussen. In der genannten Studie betrug die gesamte Stillzeit der Frauen durchschnittlich nur vier Monate. Im Hinblick auf Chang-Claudes Ergebnisse sollte diese geringe Zahl ausschlaggebend sein, die Frauen vermehrt zum Stillen anzuregen.

Das frühe Einsetzen der Regelblutung in der Pubertät und somit eine hohe Anzahl von Zyklen bis zu den Wechseljahren ist ein Risikofaktor für die Brustkrebsentstehung. Eine Verringerung der Zyklusanzahl kann dagegen als positiver Effekt angesehen werden. Der von Chang-Claude beobachtete Schutzeffekt des Stillens läßt sich vermutlich hauptsächlich auf eine solche Verringerung zurückführen. Die Wissenschaftlerin geht aber davon aus, dass noch weitere, bisher unbekannte Faktoren eine Rolle spielen.

*Jenny Chang-Claude, Nancy Eby, Marion Kiechle, Gunter Bastert, Heiko Becher
Breastfeeding and breast cancer risk by age 50 among women in Germany. Cancer, Causes & Control Vol. 11, Issue 8, pp. 687 – 695.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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